Sonntag, 1. März 2015

Sparda Bank Nightmare

Gestern hatten wir einen kleinen Rückschlag. Unser Plan A war, die Hypothek unserer Eigentumswohnung bei der Sparda Bank abzulösen und zu refinanzieren in Verbindung mit der neuen Finanzierung für das Haus. Vor ein paar Wochen haben wir Sparda Bank kontaktiert, um zu erfahren, wie hoch die Vorfälligkeitsentschädigung (wir schätzen ca. 17.000 €) ist und ob dies überhaupt möglich ist.

Gestern kam ein Brief von der Sparda Bank, mit der Aussage, dass sie uns nicht erlauben, uns aus dem bestehenden Vertrag zu kaufen. Einfach gesagt, wir müssen weiterzahlen. Wir würden es ja verstehen, wenn die Bank Geld verlieren würde. Jedoch ist es so, dass wir mit der Vorfälligkeitsentschädigung die verlorenen Zinsen plus die Kosten für die nächsten 3 Jahre zahlen, sodass sie nichts zu verlieren haben. Wir finden es völlig inakzeptabel, unflexibel und nicht Kundenorientiert von der Sparda Bank.

Für uns bedeutet das, dass wir jetzt zu unserem Plan B wechseln müssen. Das bedeutet, wir zahlen das Darlehen für die Eigentumswohnung weiter und machen ein Forward Darlehen, dass in 3 Jahren das bestehende Darlehen der Sparda Bank ablöst. Mit dem Forward Darlehen, mit dem wir uns das aktuelle Zinstief sichern, können wir dann jetzt schon auf den Bausparvertrag zugreifen, der an die Sparda Bank abgetreten ist. Das Kapital im Bausparvertrag benötigen wir als Eigenkapital für das neue Haus. Für uns ist es somit sehr wichtig, dass uns Sparda Bank dies nicht vermasselt.

Plan B kostet uns leider zusätzliche ca. 15.000 €, die wir uns mit Plan A hätten sparen können. Wir sind seit ca. 10 Jahren nun Sparda Bank Kunden. Nach dieser Geschichte werden wir unsere Konten schließen. Wir können leider nur sagen, vermeidet diese unflexible, nicht kundenorientierte Bank.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen